Introducing: DRAMAS

Foto: Tim Cavadini

Von ihrer Single Bloodbath war die Fauves Redaktion beeindruckt. Nun hat die Wiener Elektro-Pop Band DRAMAS ein Album veröffentlicht. Wir stellen sie mit einem kurzen Interview vor.

Hi Viktoria und Mario! Wer seid ihr eigentlich?

Hallo, wir sind die Band DRAMAS aus Wien. Uns gibt es in dieser Formation seit drei Jahren – wobei wir aber schon immer in irgendeiner Form mit Musik zu tun haben. Was unsere musikalischen Vorlieben betrifft, fühlen wir uns mit DRAMAS aber endlich zuhause angekommen.

Am Freitag habt ihr euer Album „DRAMAS“ veröffentlicht. Wie habt ihr gefeiert?

An unserem Albumsgeburtstag feierten wir in sehr kleinem Kreis, dafür umso ausgiebiger… und ließen die letzten zwei Jahre noch einmal Revue passieren. Unglaublich gern hätten wir eine Releaseshow gespielt, aber damit müssen wir wohl noch etwas warten.

Was könnt ihr uns über das Album erzählen?

Das Album findet sich in verspielter Melancholie und düsterer Disco wieder. Das sind Gegensätze, die nicht unbedingt geplant waren, aber uns immer wieder dort hinbrachten, wo wir jetzt sind. Es wurde viel experimentiert, verworfen, wiederbelebt. Auch Zufälle und kreative Unfälle, die wir uns zunutze machten, spielte in der Produktionsphase eine nicht mindere Rolle. Während der Pandemie sind noch einige der Songs, die auf dem Album sind, entstanden. Es war ein spannender Weg mit vielen Auf-und-Ab’s. Die Idealzutaten für ein Ergebnis also, mit dem wir nun sehr zufrieden sind.

Wie unterscheidet sich „DRAMAS“ von „Nothing is Permanent“?

DRAMAS ist definitiv direkter, mutiger, roher, experimentierfreudiger und auch intimer als Nothing is Permanent, allein schon was die Texte betrifft, die bei DRAMAS alle aus der Ich-Perspektive geschrieben sind und viele persönliche Geschichten von uns erzählen. Wir haben beim neuen Album auch viel mehr gemeinsam und intuitiver – was die Lyrics oder die Produktion selbst betrifft – zusammengearbeitet, was beim Vorgänger eher noch klarer aufgeteilt war. Wir hatten außerdem auch das Bedürfnis, tanzbarere Songs zu machen, weil die Stimmung im letzten Jahr sowieso oft sehr düster war.

Was passiert in der Zukunft? Gibt es Live-Termine, die realistisch scheinen?

Wir können zurzeit leider noch keine Termine bestätigen, hätten aber einige in Aussicht. Wir hoffen sehr, unsere geplante Albumtour – auch durch Deutschland -machen zu können. Bis dahin werden wir aber die Zeit weiterhin gut nutzen und an neuen Songs arbeiten.

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