Good Morning Yesterday Live

Foto: Paul Volkert

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, schon gibt es einen ersten musikalischen Leckerbissen: Die Musikmaschinen Veranstaltungsreihe “Kassettendeck” mit Good Morning Yesterday, live in der Altmünsterkirche in Mainz am 11.1. Los geht es mit Paul Weber aus Köln, 20:30. Im Anschluß kommen die Mainzer um GMY auf die Bühne. Auf Fauves bringen sie uns vorab auf den neusten Stand ihrer Pläne und Ziele.

Hey, wie geht’s?

Hi Fauves, danke gut soweit. Wir versuchen gerade unsere Vorsätze für dieses Jahr umzusetzen. Weniger Stress & Lärm, ein bisschen mehr Piano – dieses Jahr hat für uns alle, mehr oder weniger, gesundheitlich angeschlagen angefangen. Und mehr Energie für Menschen und Dinge, die einem wichtig sind. Wir werden sehen, haha.

Kassettendeck mit GMY, was kann man erwarten?

Großes, liebe Freunde, großes. Wir haben noch nie so lange und intensiv für ein Konzert geprobt, arrangiert und geplant. Die Location, eine kleine Kirche mitten im schönen Mainz, liefert genau den richtigen Vibe für viele unserer Songs. Wir sind nicht im Auftrag des Herrn unterwegs, aber eine Kirche ist ein magischer Ort und wir dürfen ihn mit unserer Musik füllen, Halleluja! Das Sahnehäubchen ist natürlich der Kassettendeck-Stempel. Die Veranstaltung blickt auf viele tolle Bands, Musiker und vor allem Gäste zurück. Für uns ist es eine wirklich große Ehre und an dieser Stelle ein Dankeschön an Moritz von der Musikmaschine. Außer unserer gewöhnlichen Besetzung haben wir unseren Freund und famosen Hitchkokk-Bassisten Thilo Konrad dabei, was uns sehr sehr freut. Der Typ ist reines Dynamit. Und als besondere Gäste dürfen wir -Trommelwirbel- Maria und Demian an den Geigen vorstellen. Wir werden dann am 11.01. zu siebt die Bühne betreten – Bandpremiere! Aufgrund der neuen Instrumentalisierung haben wir viel umgeschmissen und neu arrangiert. Dadurch werden unsere Songs noch intensiver, lebendiger auf der Bühne und falls jemand uns schonmal besucht hat – es gibt viel neues zu hören. Es steckt also viel Arbeit und Liebe in diesem Auftritt. Genau das, was das Kassettendeck-Publikum verdient.

Wie läuft’s mit eurem Album?

Ganz gut. Da es keine richtige Studioproduktion ist dauern die Dinge etwas länger, als man es gerne hätte. Mal nehmen wir Schlagzeug in unserem Proberaum auf, mal Cello bei Raphael zu Hause – sein Papa Ludger Mias ist Tonmeister, hilft uns beim Aufnahmeprozess und stellt uns Räumlichkeiten und seinen alten Steinway Flügel zur Verfügung. Mal nehmen wir Gitarre in dem Studio einer befreundeten Band auf und E-Gitarre auch mal in Schlafklamotten zu Hause auf dem Bett. Wir haben das große Ganze vor Augen und sind dabei die einzelnen Teile zu formen und zusammenzufügen. Da wir uns auch qausi selbst produzieren, müssen wir sehr darauf achten, dass alles sitzt und seinen Platz hat. Wenn man einen Song zig mal gespielt hat und man ihn als „gut“ und „fertig“ empfindet, fällt es schwer einen Schritt zurück zu gehen und etwas Neues zu versuchen ohne den Enthusiasmus zu verlieren. Wir sind auch ständig in Kontakt, da Raphi ja in Leipzig wohnt und alle Streicher arrangiert. Oft nehmen wir zu dritt die Probe auf und schicken es Raphi. Er hört sich es an – wenn wir Glück haben (lach) – und gibt uns Feedback und Vorschläge. Langsam werden dann die Songs zu dem, was sie sein sollen. Drei Songs sind fast fertig – es fehlt noch der Gesang. Sonst sind wir eifrig dabei. Bald werden Jonas und Adi mit ein paar Mikros und Equipment in der Tasche nach Leipzig düsen und die Streicher aufnehmen. Wir hoffen es läuft weiter wie bisher, dann stünde dem Album-Release 2019 nichts im Wege.

2019, was habt ihr als Band vor?

Also da wäre wie bereits erwähnt das Album, unser Baby. Das hat oberste Priorität bei uns. Wir haben auch vor eine kleine Tour zu planen und das ein oder andere Festival mitzunehmen. Wir wurden auch schon oft nach neuen YouTube-Videos gefragt. Es gibt viel zu tun. 2019 sind wir nun 4 Jahre eine Band und machen Musik. Vor drei Jahren haben wir unsere EP „Green Sea“ releast, seitdem ist viel passiert. Wir lernen uns immer besser kennen und ziehen auch oft zusammen um die Häuser. Vor allem macht uns das gemeinsame Musikmachen einfach unglaublich Spaß. Und Konzerte spielen natürlich. Und dabei tolle Menschen kennenlernen. Das wirkt sich auf unsere Musik aus, die wir mit Stolz und Freude verbreiten möchten.

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