Lieblingstracks der Fauves-Autoren – #1

MAYES; Foto: Niklas Zeiner

Kurz bevor das Jahr 2018 zu Ende geht, haben wir entschieden, euch unsere aktuellen Lieblingstracks zu präsentieren. An dieser Stelle auch vielen Dank an alle Autoren aus dem Team für die aufgebrachte Zeit und das Engagement. Auch wenn zurzeit einige Autoren im Ausland sind, ob in Sevilla, Kansas City, Irland oder Puno, Peru, hat sich Fauves trotz allem stetig weiterentwickelt und wächst, auch dank neuer Autoren. Willkommen im Team! Jetzt aber – Tune in!

“For Your Love” – Chilly

Philipp B.: Ich habe für recht wenig Geld eine kleine Plattensammlung erstanden und höre mir daraus peu à peu ein paar mir unbekannte Künstler an. Dabei bin ich auf den Song “For Your Love” von Chilly gestoßen, und es hat sich angefühlt, als ob ein Goldgräber endlich die heiß ersehnte Ader entdeckt. Zwischen all dem unbrauchbaren Zeug versteckte sich die ganze Zeit dieses “Meisterwerk” der Disco Ära, eine treibende 11:47 Minuten Nummer. Das gleichnamige Debütalbum erschien 1978, welches ich jedem Genreliebhaber nur ans Herz legen kann. Gegründet wurde die Band übrigens vom deutschen Komponisten Bernt Möhrle, der auch die meiste Musik komponierte und produzierte.

“Cosmic Dance” – Eric Sneo

Thorben: Beim Hören dieses Liedes kann man perfekt abschalten bzw. “aussteigen”. Es ist ein idealer Begleiter zum Joggen, Busfahren oder Nichtstun

“Bicycle Race” – Queen

Pirmin: Seitdem ich Mitte November im Kino das Freddy Mercury-Biopic „Bohemian Rhapsody“ gesehen habe, bin ich im Queen-Fieber. Wenn man nämlich mal gut zwei Stunden lang vor Augen, oder vielmehr vor Ohren geführt bekommt, was für eine unfassbare Masse an Hits diese Band im Laufe der Jahre produziert hat, kann man sich dem nur schwer entziehen. Dass ich dabei kein Einzelfall bin, zeigt der Umstand, dass die Queen-Songs seit Anlaufen des Films in den Spotify-Rekordlisten nach oben geschossen sind. Der Titelsong beispielsweise ist mittlerweile das meistgestreamte Lied aus dem 20. Jahrhundert (!). Für mich ist allerdings eher das etwas unbekanntere „Bicycle race“ die Nummer eins unter all den großartigen Queen-Songs. Mit einem witzigen und simplen Text (den ich schon als Kind verstehen konnte und deshalb schön mitgegrölt habe) und all den abwechslungsreichen musikalischen Zutaten, die Queen zu einer der größten Bands aller Zeiten machen.

“Icing” – MAYES

Berit: Ganz frisch raus, von den coolsten Jungs aus Hamburg (+ einem ehemaligen Mainzer, d. Redaktion).

“Weiße Wand” – AnnenMayKantereit

Daria: Weiße Wand zeigt auf, wie die Hautfarbe oft und strukturell den sozialen Status eines Menschen in der patriarchalen Gesellschaft bestimmt. “Die Decke aus Glas ist ‘ne weiße Wand” – hohe Positionen im Arbeitsmarkt und der Gesellschaft sind nach wie vor zum Großteil von weißen Personen besetzt, die Barrieren für People of Colour sind größer. AnnenMayKantereit erkennen ihre Privilegien und rufen dazu auf, diese weiße Decke zu durchschlagen, hin zu sozialer Gleichheit unabhängig von der Hautfarbe. Für mich die wichtigste und bedeutsamste Message diesen Jahres!

“Remission” – Ätna

Anna: Der Song ist so schön sphärisch, wild und wunderbar und dabei traurig und hoffnungsvoll zugleich. Die Mischung aus Klavier und Elektro klingt mal zart, mal monströs und der Text ist lustvoll dramatisch aber auch frech.

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