Jusch (Auletta / ABAY / Violetta Zironi)

Der gebürtige Mainzer und mittlerweile Wahlberliner Jusch spielt bei keinen geringeren Bands als Auletta, ABAY und Violetta Zironi Schlagzeug… say whaaat? Da wir das sehr interessant finden, gibt es diesmal ein “5 Lieder mit” extended!

Zwei Songs, die dich an deine Zeit in Mainz erinnern:

Donny Hathaway – “What’s going on”
Das Lied erinnert mich an viele Abende in meiner Küche. Ich habe gerne Leute zu mir eingeladen, dafür gesorgt, dass alle immer volle Gläser hatten und jeder einen guten Abend hat.

Cloud Control – “The smoke, the feeling”
Eigentich erinnert mich das gesamte Album, aber dieser Song speziell, an meine letzten zwei Jahre in Mainz. Ich hatte eine ziemlich gute und unbeschwerte Zeit, tolle Menschen um mich herum und konnte das Leben genießen. Das drückt dieser Song für mich aus.


Zwei Songs, die du mit Berlin verbindest:

Tame Impala – “Let it happen”

Ich hatte mich 2015 mit meiner damaligen Freundin und einem Kumpel durch einen Hintereingang aufs Lollapalooza Festival, damals noch auf dem Tempelhofer Feld, geschmuggelt. Wir landeten über einen Lastenaufzug mitten in der VIP-Lounge und während wir Champagner schlürften, Sushi und anderes Fingerfood aßen, hörten wir Tame Impala auf der Hauptbühne. An dem Abend war der Titel “Let it happen“ Programm…

Nick Drake – “Riverman”

Als ich Ende 2014 anfing, bei ABAY zu trommeln, übernachtete ich immer bei Ole, unserem damaligen Bassisten. In seinem Regal standen die Alben von Nick Drake, ein immer noch viel zu unterschätzter Singer-Songwriter, der absolut geniale Lieder komponierte. Riverman ist im 5/4-Takt geschrieben und man bemerkt es kaum. Dabei finde ich die Gitarrenakkorde mindestens so genial wie das Streicherarrangement.


Einen Song, den du vom neuen ABAY Album besonders magst:

ABAY – “GuMo”

Ich mag vor allem „GuMo“. Das Lied enthält irgendwie alles, was ein guter Song braucht. Dabei hat “GuMo” gar keinen richtigen Refrain. Er fängt erst entspannt an, baut sich nach und nach auf und entwickelt sich am Ende so stark. Obwohl so viel passiert, kann man trotzdem gut abschalten bei dem Song. Und Jonas Gitarren hinten raus feiere ich immer noch sehr.


Einen Song von einer aktuellen Mainzer Band, die du gerne hörst:

Ich muss gestehen, dass ich lange keine Band mehr aus Mainz gehört habe. Wenn ich jetzt aber eine deutschsprachige Band nennen müsste, dann würde ich die Jungs von Van Holzen (mit dem Lied „Erfolg“) nennen. Deren Debütalbum letztes Jahr hat mich umgehauen und in Dortmund spielten wir gemeinsam auf dem Way Back When Festival. Live hat das Ganze eine Wahnsinnskraft – super junge und talentierte Band!


Zwei Songs, die du aktuell rauf und runter hörst:

Ryley Walker – “22 days”

Das ändert sich bei mir durchaus wöchentlich. Wenn mir etwas gefällt, dann höre ich bestimmte Lieder in kürzester Zeit wirklich mehrere hundert Mal und sauge sie auf. Ganz aktuell habe ich vor drei Tagen Ryley Walker mit dem Titel „22 days“ für mich entdeckt, das Album von ihm ist so seltsam und doch so gut.

Die Woche davor hörte ich mehrfach den Song „Yam Yam“ von der Band No Vacation oder von Nick Hakim das Lied „Cuffed“.


Einen Song, wo das Schlagzeugspiel besonders gut ist:

Matt Corby – “Knife Edge”

Matt Corby kenne ich schon seit 2014, damals mit nur ein paar wenigen veröffentlichten Singles. Dann verlor ich ihn aus dem Auge und letztes Jahr fiel mir sein Debütalbum in die Hände. Der Song „Knife Egde“ hatte es mir ziemlich angetan.

Grizzly Bear – “Two weeks”

Ansonsten stehe ich total auf die Band Grizzly Bear, deren Drummer absolut fantastische, kreative Beats spielt. Wenn ich einen Song beispielhaft nennen müsste, wäre es wohl „Two weeks“. Daneben bin ich großer Liebhaber der 60er und 70er, vorallem John Bonham, Keith Moon und Ringo sind hier für mich inspirativ zu nennen.

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