Michel Oehrlein

Der Singer-Songwriter Michel Oehrlein im Interview mit Fauves. Der gebürtige Mainzer singt DeutschPop mit elektronischen Einflüssen und ist mittlerweile auf den großen Bühnen von Mainz, wie z.B. zuletzt auf dem Mainzer Sommerlichter Fest, zu sehen. Vor kurzem hat er eine kleine EP herausgebracht, das Album folgt in absehbarer Zeit.


Du hast vor kurzem eine EP rausgebracht als Vorbereitung auf dein erstes Album. Bist Du zufrieden mit dem Ergebnis und was ist darauf zu hören?

Insgesamt bin ich zufrieden, ja. Natürlich “wächst” man aber auch immer weiter als Künstler, egal ob beim Songwriting oder beim Produzieren im Studio.

Beschreibe uns doch einmal bitte deinen Aufnahme- und Songschreibeprozess!

Die sind sehr unterschiedlich. Bei Aufnahmen bin ich mit meinem Produzenten und guten Freund Nik Heimfarth im Studio. Dort geht es dann darum, meine geschriebenen Songs nach unserer Vorstellung auf’s Band zu bekommen.

Beim Songwriting sitze ich meistens bei mir Zuhause am Klavier, spiele und singe vor mich hin, bis mich etwas packt. Wenn es mich dann nicht mehr loslässt, weiß ich, dass es in die richtige Richtung geht.

Welche Richtung möchtest du mit der EP und dem Album gehen und was war das Hauptziel bei der Aufnahme der EP?

Die Richtung ist, würde ich sagen, DeutschPop mit elektronischen Einflüssen.

Das Hauptziel meiner EP war oder besser gesagt ist, meine Musik mit den Menschen zu teilen und ihnen somit hoffentlich schöne Momente zu schenken – deswegen bin ich Musiker!

Du warst letzten Winter bei The Voice of Germany zu sehen. Was für Erfahrungen hast du dort gemacht und wie hat es dein Wirken als Musiker beeinflusst?

Ich habe in erster Linie tolle Menschen dort kennengelernt.

Mein Wirken als Musiker hat es dahingehend beeinflusst, dass ich mutiger in Sachen meiner eigenen Musik geworden bin, sprich meine Musik mit den Menschen teilen möchte und nicht mehr nur für mich alleine Zuhause am Klavier sitzen und singen möchte.

„Ich vermisse diese Zeiten, als die Welt in Liebe lag“ singst du in „Diese Zeiten“, dem ersten Lied der EP. Worauf gehst du da genau ein?

Auf die momentane Gesamtsituation in unserem Land, unserer Welt, der Menschheit.

Du trittst oft mit den Jungs von TripAdLib auf. Wie kam es zu diesem Zusammenschluss und was hältst du von den beiden?

Ich habe Nik durch eine Freundin kennengelernt, sie war der Meinung dass es musikalisch bei uns passen könnte – und natürlich auch menschlich – und sie hatte recht behalten. Nochmals ein großes Dankeschön an Michelle.

Ich halte von beiden sehr viel, sowohl musikalisch als auch menschlich. Zwei wahnsinnig talentierte Musiker und fantastische Menschen und Freunde.

Wie verändert sich deine Musik durch die Zusammenarbeit mit Josef und Nik von TripAdLib?

Im Studio arbeite ich hauptsächlich mit Nik zusammen. Nik gibt meiner Musik den letzten Schliff und er hat hier und da noch gute Ideen, die sich meistens gut einfügen. Es passt einfach!

Was kannst Du uns zur Mainzer Musikszene sagen? Wie würdest Du sie beschreiben?

Ich finde wir haben einige talentierte Musiker in der Stadt, es fühlt sich manchmal wie eine kleine Familie an und ich denke es wird noch viel gute Musik in Zukunft aus unserer schönen Stadt zu hören sein. Freuen wir uns drauf!

// CD Bestellungen einfach per Mail mit Anzahl und Adresse an: micheloehrleinofficial@web.de


Fotos: Fauves Press

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