LaBrassBanda

Am 22.07. ist es endlich soweit: Im Zuge der Konzertreihe “Summer in the City” kommt uns die 11-Mann-starke, bayrische Power Truppe LaBrassBanda in Mainz besuchen. Einlass auf der Zitadelle ist ab 17:30 Uhr, gegen 19:00 Uhr ist der eigentliche Konzertbeginn mit dem Support Caravãna Sun angesetzt.

Ihr seid wirklich überall zu finden: Egal ob in angesagten Läden wie das “Whiskey á Go Go” in Los Angeles, auf Festivals wie dem Sziget in Ungarn, dem Highfield in Deutschland oder auch gegen ein Bewerbungsvideo von Schülerinnen und Schülern am “Bayerischen Tag” im kleinen Ort Haag. Wie kommt Mainz zur Ehre eures Besuches und auf was dürfen sich die Besucher am 22.07. besonders freuen?

Wie du schon sagst, versuchen wir unseren Tourplan für uns und für unser Publikum so bunt wie möglich zu gestalten. Mainz darf da natürlich nicht fehlen, und speziell da unser letzter Auftritt hier schon wieder fünf Jahre zurückliegt, wird es höchste Zeit.

Mit “Kiah Royal” habt ihr ein Album im Stall vor Kühen aufgenommen. Würdet ihr euch selbst als Dorfkinder bezeichnen, beziehungsweise welche Rolle hat “Heimat” für euch und eure Musik?

Die meisten von uns sind schon auf dem Dorf großgeworden, und das ist natürlich eine prägende Erfahrung. Aber ich denke für jeden Menschen, egal in welchem Landstrich oder Stadtviertel er aufgewachsen ist, gibt es viele Erinnerungen und Gefühle, wo er/sie sich sofort daheim und geborgen fühlt. In der Hinsicht sind wir doch alle ziemlich ähnlich. Das dürfen wir bei unseren ausgedehnten Touren immer wieder erleben, und plötzlich fühlen wir uns in den entferntesten Ecken auf einmal heimisch. Schöner geht’s nicht.

Dass ihr international unterwegs seid mag insofern den ein oder anderen Hörer nicht überraschen, da es vielen Nicht-Bayern schon schwer fällt euren Texten zu folgen. Trotzdem würde mich interessieren, wie es zu dem Schritt hin zum internationalen Publikum kam und welche Rolle letztendlich das Goethe Institut dabei spielte.

Der Schritt ins Ausland kam um ehrlich zu sein ganz zu Beginn, noch bevor wir uns in Bayern einen Namen gemacht haben. 2007 war es alles andere als selbstverständlich als bayerische Band in München oder den anderen Städten eine Bühne geboten zu bekommen. Wir wollten aber unbedingt spielen, und so haben wir unsere Sachen gepackt und die ersten Touren in England, Bosnien und Kroatien gespielt.

Ihr seid dafür bekannt fast ununterbrochen auf Tournee zu gehen: Wie schafft ihr es immer wieder diese Energieleistung auf die Bühne zu bringen, die euch auch nach über 10 Jahren noch immer auszeichnet?

Wir definieren uns ganz klar als Live Band. Wir lieben es auf Tour zu sein und auf der Bühne zu stehen. Und damit ist das meiste gesagt. Natürlich ist das körperlich anstrengend, aber sobald die Show beginnt, ist das wie weggeblasen;)

Auf eurer Bandpage stößt man sofort auf euer aktuellstes Musikvideo zu dem Song “Indian Explosion”. Ab wann dürfen eure Fans mit einem neuen Song oder sogar Album rechnen?

Das aktuelle Album ist jetzt gut ein Jahr draußen, für unsere Verhältnisse also nicht mehr ganz neu, aber auch noch nicht antik. Wir arbeiten parallel zur Tour bereits an neuen Sachen und werden sicherlich im Laufe des nächsten Jahres wieder was veröffentlichen.

Foto: Atelier Poschauko & Stefan Bausewein

 

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