20 Jahre Psycho-Jones

Das war niemals so geplant! Psycho-Jones ist endlich Twen. Unglaublich. Wie die Zeit vergeht. Er prägte seit den Neunzigern das Mainzer Nachtleben. Das wissen viele. Manche auch nicht. Na und? Doch wie & wo fing alles an? Und wohin soll das alles noch führen? Tiefer Fall oder Bodenständigkeit? Hier ein kleiner Einblick in die wichtigsten frühen Stationen & aktuelle Entwicklungen. Wen das nicht interessiert, kann jetzt getrost wegschauen. Alle anderen dürfen einfach weiterlesen.


“Es ist 1996, meine Freundin ist weg & bräunt sich…”
1996, the year that Britpop broke out. Deutscher Hiphop war nicht so sein Ding. Psycho’s Ex war in Valencia im Urlaub spanischen Playboys erlegen & er fing aus Trotz an in Mainz aufzulegen. Nach einer vorherigen wöchentlichen Britpop/Indie-Party im Westerwald & ein paar Sausen an der Uni-Mainz, kam 1998 schliesslich die erste eigene Sause am 28.4.1998 & schlug ein wie eine Bombe. Wie kam es dazu?

Britpop-Genreparties in Frankfurt, Köln, Berlin, Hamburg, München & co machten meist straighten “London-DJ Setlist” bis “NME-News of the Week” Copy/Paste & kamen brav, geschniegelt und teils etwas elitär bis überheblich rüber. Auch dem Verbot von Pulp’s Jarvis Cocker, dass nur keiner seine Party nach ihrem Hit “DISCO 2000” nennen darf, folgten sie artig. Die Parties waren im Prinzip alle super, aber Psycho-Jones war das zu glatt für seinen geplanten Output …

Die erste Serie hieß also aus Trotz und als Gegenpol ganz klar: “DISCO 2000 – The Return of Psycho-Jones”. Der Nebentitel war übrigens ironisch bis sarkatisch gemeint, denn Psycho Jones hatte zu diesem Zeitpunkt noch gar keinen Künstlernamen, sondern war dies der Titel einer unveröffentlichten schrägen von ihm kreierten Krimi-Satire, inspiriert durch Helge Schneider & Nick Knatterton. Für ihn lag der Fokus auf dem Konzept und der Musik in Kombination mit der Visualisierung. Neben Britpop lief bei Disco 2000 ferner Hamburger Schule, Schwedenpop, Indie, Wave, Punk, 60s Garage, Beat & Soul, Yeye, Chansons, Freakbeat, “guter” Schlager nebst Trash wie Helge Schneider, Andreas Dorau, Stereo Total plus einer Brise Electropop, Bigbeat & Triphop. Den zugedröhnten Technojüngern war das zu rockig, den bierbäuchigen Lederwestenrockern zu soft, den introvertierten Indienörgelkids zu poppig, den verwöhnten Chartpoppern zu alternativ & den abgehobenen 60s Freaks zu modern. Das Konzept war also zum Scheitern verurteilt? Leider nein…

Denn immerhin macht der Psycho-Typ sein Ding nun bereits 20 Jahre. Also unter seinem Namen. Seit 1994 gab es bereits eine wöchentliche Indie-Britpop-Alternative-Punk-Wave Party im Montabaurer “Backstage”, der Nachfolgedisko der alten Betreiber des Koblenzer Kultklubs “Logo”. Er sprang dort für einen Kumpel ein und übernahm das DJ-Pult. Zuerst nur wenn dieser mal pinkeln musste. Dann auch ganze Abende als Krankheitsvertretung und schliesslich komplett, als der Resident-DJ für sein Studium die westerwälder Provinz verließ. Die Sause war unter der Woche und die Leute reisten teils bis zu hundert Kilometer. Das war leider der einzige Abend des Klubs, der gut lief. Irgendwann musste das “Backstage” dicht machen und eine Mainstreamdisko wurde eröffnet. Die noch schneller scheiterte als das Backstage. Zum Glück zog Psycho bald weg nach Mainz.

Anfang 1996 ging es in die Landeshauptstadt. Er wollte Kunstlehrer werden. Zudem war seine damalige Gespielin an der Uni Mainz. Das Glück hielt nicht lange & er war wieder alleine. Der Fachbereich Kunst war ihm zu konservativ. Ein Studienkollege musste ihn nach ein paar sehr erfolgreichen Fachschaftparties auf der Biowiese fast dazu zwingen und regelrecht darauf stossen, im Kulturcafe etwas zu starten. Dort gab es damals neben dem täglichen Kantinen- und Barbetrieb nur den Technoabend “Templeclub” mit “DJ Priest”. In der Stadt jenseits des Campus gab es nur das “KUZ”, wo er seine Musik auch gerne aufgelegt hätte, aber die Abende waren alle in festen Händen. Z.B. die “Perfect Beat Party” bis zum Abwinken mit dem introvertierten “DJ Stefan Roos” und dem Drum&Bass Hüpfer “DJ Biju”. Der Miniklub “Lindenbaum” war musikalisch nicht offen für Psycho’s Pläne. Die Bars der Neustadt wie “Bagatelle” oder “Haddock’s” hatten keinen Platz für DJs. Also, dann eben auf in das damals karge Kulturcafe. Zum Glück ist Psycho gelernter Dekorateur und Grafikdesigner und konnte so passende Flyer und Poster kreieren und den nackten, kalten Innenraum des Cafes mit trashiger Dekoration, Lichtern und Projektionen problemlos aufwerten.

Schnell entwickelte sich der Abend zu einer beliebten regelmässigen Alternative zu den überfüllten, mainstreamigen Muschelparties auf dem Campus und eine langjährige Zusammenarbeit mit Kulturcafe und dem Asta Kulturreferat begann. Neue Kulturreferenten und Cafe-Leiter kamen und gingen. Andere DJs, welche die jeweils freien Termine im Wechsel mit ihm bespielten, tauchten auf und verschwanden wieder. Nur Psycho blieb über fünf Jahre regelmässig im sogenannten “Q-Kaff” aktiv. “Disco 2000”, “Psycho-Pop”, “Gummi-Pop Festival”, “Captain Future Disko”, “Munsters Party”, “Spy versus Spy” hiessen die Serien und Events. Wo einer Erfolg hat, möchten sich oft auch andere dranhängen und ausprobieren. Irgendwann wollte fast jeder Mitarbeiter der Cafebar selbst mal auflegen. Kein Problem für Mr. Psycho, denn ihm standen bereits einige andere Türen offen.

 

Die neue Vision der Mainzer Nacht
Schon im Spätsommer `98 eröffnete die “Fiszbah 2.0” in der Mainzer Neustadt in Psycho’s Nachbarschadt. Es gab bereits eine regional bekannte Szene-Bar in Limburg, also die erste “Fiszbah”. Herr Jones stellte sich kurz dem visionären Erfinder und Betreiber Gido Stenger vor und nach einem einmaligen “Testlaufabend” war er fortan wöchentlicher Resident der Bar mit dem Abend “Disco 2001”. Die Fiszbah 2.0 war in Einrichtung und Konzept zukunftsweisend für die Mainzer Szene. Dagegen konnten die klassischen Kneipen und Diskos einpacken. Es war das Tor in eine neue Welt. Musikalisch offen und progressiv. Die Einrichtung äusserst geschmackvoll, ohne protzig zu sein. Hier wollte jeder DJ der Stadt auflegen. “Pornelli” aka “Lady Latrina”, “Finnek”, “Sauti”, “Litschi” und viele noch heute bekannte Gesichter der Mainzer Szene waren dort aktiv. Hier lernte Psycho auch “Nero Mutiara” kennen und holte ihn mit ins DJ-Boot der Bar.

Psycho Jones, Red Cat ca 2000 c by Red Cat

Rote Katze Alarm!
Hier entdeckten ihn die Macher des “Red Cat” und holten ihn gleich ab der Eröffnung in den alten Räumen des früheren “Lindenbaums” Ende ’99 an Bord. Teils gemeinsam mit seinem neuen DJ-Freund “Nero Mutiara”. Eine DJ-Freundschaft und darüber hinaus, die bis heute anhält.

Psycho & Nero © Christoph Schaller – Bluepoint 2016

Das Red Cat hatte mit seinem Rotlicht-Flair einen neuen Charme ins Mainzer Nachtleben gebracht, das so noch niemand kannte. Ausser den Stammgästen des “Moulin Rouge” am Hauptbahnhof in Mainz. Monatliche Wochenendgigs und wöchentliche Mittwochs-Shows waren über dreizehn Jahre lang ein überregionaler Highlight. Das Publikum kam nicht nur aus Mainz und Umland sondern aus Koblenz, Hunsrück, Westerwald, Frankfurt, Darmstadt, Mannheim, Stuttgart und darüber hinaus. Die Serien hiessen “Mission: Chatte Rouge”, “The Pop Up Club”, “Pop Automatiques”, “Music to watch Girls by”, “The New Pollution”, “Psycho’s Living Room”, “Theee Secret Monkey Shack”, “Stop!That!Crazy!Thing!”. Über elf jahre bespielte Psycho-Jones je drei Nächte in Folge in einem Marathon das Fastnachtswochenende mit durchgeknallten Konzepten als Gegenpol zu Kotze, Pipi und Konfetti auf der Strasse. “Sechziger International”, “Tanztee Royal”, “Blue Monday”, “Im Arsch am Mittwoch” hiessen die wilden Babys.

Die Zusammenarbeit mit der Roten Katze sollte über dreizehn Jahre halten. Dann folgte die einvernehmliche Scheidung. Man hatte sich auseinandergelebt. Der Sex war mies und die Interessen zu verschieden. Psycho nahm sich dann vorrübergehend einer anderen Rotlichtdame an, der verruchten “Dorett” im Bleichenviertel.

Afterparty im alten Schick ca 2003 by Schick & Schön

70er Jahre Vintage am Gleis Süd
Ein Kollege vom Barteam im damals jungen Red Cat und ein weiterer Freund planten in den frühen 2000ern einen neuen Laden in einer leerstehenden Bar des alten Südbahnhofs, in dem es noch so eine Art Flohmarktlager gab. Nach ein paar erfolgreichen Testparties eröffnete Gerrit Schick zusammen mit Norbert Schön unter der Kombination ihrer Nachnamen das “Schick und Schön” als Kulturlounge in den drei ungenutzten Räumen des alten Mainzer Südbahnhofs und richteten ihn mit Vintagemöbeln ultragemütlich ein. Sixties und Seventies Flair gab es so in Mainz zuvor nicht. Natürlich kam das extrem gut an. Psycho-Jones war dort mehrfach monatlich mit unterschiedlichsten Ideen und Konzepten am Start und konnte sein DJ-Universum hier am intensivsten entwickeln, dank der Offenheit seiner Chefs Nobse & Gerrit und einem meist extrem dankbaren Publikum. “The Smash Up Club”, “Atari Living Room”, “Western von Gestern”, “Heimatsalon”, “Les Cornichons”, “Radio Gogo”, “Schön von Hinten³”, “Theee Upp Fukked Clubb”, “Panic-Kill yr Ideals”, “0815+”, Und mit “MUSIKfürMÄDCHENs” kreierte er eine junge Supportagentur & Partyserie nur für DJanes der Region, teils sogar aus Hamburg, Köln, Freiburg.

Das Schick & Schön war ein Schmelztiegel für Studenten, Szeneleute, Altstadt-Alkoholleichen, Touris uvm vieles mehr. Die Nächte waren immer lang und angenehm dreckig und kantig. Aber nie billig oder ohne Anspruch. Das Programm war gut gewählt und kulturell gesehen, das Beste was die Stadt in den letzten 20 Jahren zu bieten hatte. Dort spielten DJs aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Live gab es neben lokalen Acts oft auch bekannte Bands wie “Die Sterne”, “Stereo Total”, “Von Spar”, “Mediengruppe Telekommander” und Herr Jones durfte oft die Afterparties schmeissen. Neben den DJanes organisierte er für den Klub ferner viele regionale bis internationale Bands und konnte durch diese Kontakte seinen DJ-Radius bis nach Schweden und Spanien ausweiten.

Psycho-Jones 2004 ca Schick & Schön by Roman Knie
Nicht nur Kultur und Kater gab es dort. Nach und während den wilden Parties gab es immer was zu Essen. Ein alleinstehender Pole mit seiner begehrten hübschen Tochter betrieb einen legendären Imbisswagen vor dem Eingang. Was der heute macht weiss niemand. Das Gebäude musste irgendwann den Bauplänen der Stadt weichen und wurde abgerissen. Nach einer kurzen Pause zog das Schick und Schön schliesslich ins alte “Coupe 70” an der Kaiserstrasse und musste dort im Wohngebiet natürlich kleinere Brötchen backen. Psycho-Jones war & ist mit umgezogen und bis heute dort aktiv mit “Psycho-Therapie mit Dr. Jones”, “Toxic Tuesday” und “Singel.Klub”. Kurzzeitig gab es im DGB-Keller eine grössere Räumlichkeit für einige Supersausen wie im alten Schick am Südbahnhof, aber das war leider auch nur von kurzer Dauer. Die Megasausen zum zehn- und elfjährigen Jubiläum von Herrn Jones fanden dort unter dem Label “Klub Ultra” statt. Sollte das endlich das neue langfristige Zuhause für die Mainzer Kulturszene sein? Zu früh gefreut. Es war schneller rum, als allen lieb war. Nachbarn, Ordnungsamt, Fluchtweg. Die üblichen ärgerlichen bis unbezahlbaren Themen. Gerrit blieb im “Schick und Schön”, Norbert eröffnete das “Schon Schön”.

In diesen Jahren fand man Psycho-Jones oft regelmässig von Dienstag bis Samstag durchgehend in den Bars und Klubs der Stadt mit unterschiedlichsten Konzepten. Seine Fans folgten ihm. Leute die sein Wirken nicht mochten, konnten ihm kaum aus dem Weg gehen. Vermutlich hat kein anderer DJ in Mainz je so oft und viel aufgelegt wie Herr Jones seit 1998. Dafür gibt es ihn heute seltener am Rhein. Wer ihn erleben will muss ihm dafür hinterherreisen. Berlin, Amsterdam und Schweiz im Dreieck und im Zickzack. So mancher Mainzer ging arglos in eine Bar in Thun oder Berlin oder Amsterdam und dachte:”Das kann doch nicht sein, die Ähnlichkeit ist verblüffend. Oder ist er es? Er ist es!” Tja. Die Welt ist klein. Fast so klein wie Mainz.

“PJ XX – Zwo Decades of TickTick” –  Zwanzig Jahre und Zwei Monate des Wahnsinns…
Danach landete “Klub Ultra” im Bluepoint-Keller. Eigentlich eine Gaysauna. Zu Silvester und Maitanz zelebrierte Psycho-Jones hier einige Male zusammen mit seinem treuen Weggefährten “Nero Mutiara” die geilsten und feuchtesten Sausen der Stadt. So auch zu seinem aktuellen 20-jährigen Jubiläum. Eine dicke Sause für alte Stammgäste, Freunde und Kollegen aus dem Nachtleben der letzten zwei Dekaden. Aber das ist natürlich nicht alles. die nächsten zwei Monate stehen unter der Parole “PJ XX” und werden nicht nur in Mainz weiter gefeiert, sondern auch in Wiesbaden, Freiburg, Amsterdam, Berlin und in der Schweiz.

Psycho, Doka by Volkshotel 2018

Zwei Sausen laufen unter dem Titel der ersten Party des Herrn Jones. “Disco 2000 – The Return of Psycho-Jones” gibt es am 4.Mai in der Kreativfabrik in Wiesbaden und am fünften im “Schick und Schön” in Mainz. Hier gibts endlich eine 90er Party mit guter Musik. Keine geklonten Girl/Boygroups, keine seelenlosen Onehit-Wonder, kein Ohrenbluten. Aktueller denn je zelebriert hier Psycho-Jones mit meist britischer Lala den Exit vom Brexit. Die Briten haben es einfach drauf, zumindest was Musik angeht… Dazu gibt es hier eine massive Playlist mit geheimen Tipps und vergessenen Hits der Britpopära mit Fokus auch die Neunziger. Oasis und Blur sind natürlich auch dabei. Aber das ist lange nicht alles.

Brexit Jones by Roman Knie

 

4.5. Disco 2000 – Kreativfabrik / Wiesbaden
www.facebook.com/events/312670182592702/
5.5. Disco 2000 – Schick & Schön / Mainz
www.facebook.com/events/1998282630420892/
Bingo Heaven 2018

Bingo is Geil!

Apropos lange nicht alles.  PJ XX liefert in Mainz vor WM-Start noch zwei weitere Pop.Up.Bingo’s ab. Am 9.Mai im Luups Shop und am 30. in der Janablume Vintage Zweitstelle in der Neustadt.

Seit über zehn Jahren liefert Psycho-Jones nicht nur geile Musik, Deko, Gast-DJs und Bands ab, sondern moderiert eine von ihm selbst kreierte “Bingo-Show”. In Mainz zuvor im Red Cat, Dorett, Lomo, Nelly’s. Ansonsten bereist er mit diesem Paket Locations in Amsterdam, Berlin, Dortmund, Frankfurt, Freiburg, Basel, Bern usw. Sein Bingo hat er selbst erfunden, ohne seine Oma zu fragen, die Regeln zu googlen oder in Berliner Hipsterbars abzukupfern. Es geht immer wild her & es ist sicher nix für steife Omis & Opis oder minderjährige Grünschnäbel mit Smartphones. Action ist angesagt & es gibt geile Preise zu gewinnen, die jeder will & keiner braucht! Call it GEILOBINGO, ACTIONBINGO, PSYCHOBINGO, PORNOBINGO, SUPERBINGO oder POP.UP.BINGO… Entertainment ohne begrenztes Datenvolumen und endlich in 3D zum Anfassen! ACHTUNG! BINGO MACHT SÜCHTIG! Daher erst ab 18 Jahren.

Flyer Psycho, Foto Fauves

Im Rahmen von “PJ XX” gibt es zwei weitere Bingos in Berlin. Einmal am 24.Mai im supergeilen Zirkus-Kabarett-Keller “Toast Hawaii”, der teils von alten Hasen aus dem Hause “White Trash – Fast Food” betreiben wird. Die andere Bingoshow ist für die Vernissage von Psycho’s Werkschau bzw. Ausstellung im “Kleinen Salon” in Berlin Kreuzberg geplant. Ja richtig gelesen. Eine durchgeknallte Ausstellung mit dem gesamten grafischen Schaffen des Herrn Jones. Flyer, Poster, Sticker, Buttons uvm. Diashows mit Partybildern, Fotosessions. Videos mit Dokumentationen, Interviews und Beiträgen. Hörstationen mit Musik, die Psycho-Jones mit Bands oder alleine fabriziert hat. Eine Videospielecke und natürlich einen DJ-Altar und jede Menge crazy Deko. Dazu Ausdrucke von ausgewählten Satiren, die Psycho-Jones im Laufe der Jahre wie ein Bekloppter abtippte, aber nie veröffentlichte. Darunter natürlich der namensgebende Thriller ” Die Rückkehr des Psycho-Jones” und weitere Scheinromane wie “Frau Holle gibt nicht auf”, “Jeans Edwin – Drückeberger schlägt man nicht”, “Die Hellseher von Neu-Usbekistan”, “Johnny Le Kotz”. Eine geheime Afterparty mit einem Vinyl onyl DJ-Set von Herrn Jones inklusive. Wie Fauves im ersten Interview mit Psycho-Jones berichtete, ist aktuell sein neues Buch in Arbeit. “A STRANGE LOVE – INITIALS P.J.” ist eine Fanbiographie. 30 Jahre Rückblick auf sein Depeche Mode Fan-Dasein und wird auch einige Fotos von Psycho im Dave Gahan Look zeigen.

Psycho mit Dave Gahan Frise ca 1990 Berlin (rechts)

Eine allererste Lesung mit Ausschnitten daraus wird es am 27.Mai zur Finissage der Ausstellung “PJ XX” im Kleinen Salon geben, mit anschliessender Secret Party um die Ecke in Kreuzberg. Die Adresse wird erst vor Ort bekannt gegeben. Das DJ Set heisst “Mute Mode” und widmet sich neben Depeche Mode derem frühen Label “Mute Records” und dem Umfeld. Bands die Depeche beeinflussten, Künstler die von der Band inspiriert wurden. Diverse Coverversionen. Gastauftritte und Soloprojekte der Mitgieder der Band. Und natürlich alles von Vinyl. Immer dieses Geschleppe. So bleibt man auch als Twen fit. Gleich nach dem Ende des “PJ XX Marathons” setzt sich Psycho wieder an den Lappy und tippt weiter am Buch, damit es schnell fertig wird.


Und nun hier alle “PX XX” Shows, soweit bestätigt

More to come!

30.4. Chlorophyll Infusion – Bluepoint Keller / Mainz
4.5. Disco 2000 – Kreativfabrik / Wiesbaden
5.5. Disco 2000 – Schick & Schön / Mainz
9.5. Superbingo – Luups / Mainz
10.5. Mute Mode – 8MM Bar / Berlin
12.5. Maison Mirage – Sisyphos / Berlin
13.5. PJ XX – Vernissage – Kleiner Salon Berlin
+ Superbingo & Secret Afterglow “Black Magma”
18.5. Psycho-TV Export – Mokka / Thun
www.facebook.com/events/281968492338359/
19.5. Psycho-TV Export – The Great Räng Teng Teng / Freiburg
        + Pop & Disco Bingo
24.5. Geilo-Bingo – Toast Hawaii / Berlin
25.5. Burlesque, Beer & Boobs – Toast Hawaii / Berlin
27.5. PJ XX – Finissage – Kleiner Salon
+ Premiere Lesung & Secret Afterglow “Mute Mode”
30.5. Superbingo Premiere – Janablume Zweitstelle / Mainz
2.6. Maison Mirage – Volkshotel Doka / Amsterdam
29.6. Attack of the Skittler – Kugelbahn / Berlin
30.6. Maison Mirage – Salon zur Wilden Renate / Berlin
6.7. Live Spoundtrack zu einem Stummfilmklassiker – Filmsommer Mainz
14.7. Psycho-TV Export – Stall 6 / Zürich
       + Superbingo Premiere
Psycho-Jones in Berlin (c) Ricardo Delarea 2016
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